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Praktisch gut -


Vorbereitungsworkshop am 27./28.2.2010

Über 2 Tage hinweg haben die Jungendlichen in vier konstanten Gruppen in Übungen, Spielen und Gesprächen Schlüsselqualifikationen für das Praktikum erarbeitet. Es ging um Themen wie den adäquaten Umgang miteinander, Umgang mit Kritik und die Feststellung eigener Stärken und Schwächen, aber auch um die Erwartungen, die der Praktikumsbetrieb an den/die Praktikanten/in hat, Dinge wie z. B. Pünktlichkeit und regelmäßiges Erscheinen.

Am Samstag lag der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Kommunikationsregeln. Diese wurde in Übungen erlernt und später in Klein- und Großgruppen angewendet. Feedbackregeln wurden aufgestellt, auf die die Kids während der Workshoptage achten, und die sie in dem Umgang miteinander anwenden sollten. Mit den Trainerinnen und Trainern wurde das Gelernte und Eingeübte reflektiert.

Am Sonntag stand die Stärken und Potentiale der Jugendlichen im Mittelpunkt des Workshops. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Selbst- und Fremdwahrnehmung und auch das am Tag zuvor Erlernte wurde noch einmal vertieft und reflektiert.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit Eifer bei der Sache, aber am Ende des Wochenendes ganz schön erschöpft. Frau Samadi, Frau Lypiridou und Frau Rehberg ging es genauso. Sie danken allen TeilnehmerInnen für das tolle Wochenende und freuen sich schon auf den nächsten gemeinsamen Workshop!

Programm:

27.2.10:Schlüsselqualifikationen für das Praktikum“
Ziel: Warming up und gegenseitiges Kennenlernen

10.00-12.30 Uhr:
Begrüßung der TeilnehmerInnen mit der Ankündigung des groben Tagesablaufs. Entlassung der Teilnehmenden in die einzelnen Gruppen mit ihren Trainern.

Themen:
□ Aktives Kennen lernen draußen und drinnen
□ Erste herausfordernde Übung, bei der jeder Gruppe eine Aufgabe gestellt wurde, die sie nur gemeinsam gelöst werden konnte.
□ Reflexionsrunde über die Kommunikation in der Gruppe: Höflichkeit – Zuverlässigkeit – Respektvoller Umgang miteinander
- Welche Schlüsselqualifikationen (Tugenden) gibt es?
- Welche sind Ausbildungsbetrieben besonders wichtig?
- An welcher dieser Schlüsselqualifikationen muss heute vor allem gearbeitet werden?
□ Persönliche Zielfindung des Einzelnen für das Wochenende
□ Zielvereinbarung für die Gruppe: Was wollen wir gemeinsam erreichen?

12.30- 13.30 Uhr: Mittagspause

13.30 Uhr- 17.00 Uhr:
□ Theorie: Feedbackregeln und Kommunikationsmodell „5 Ebenen der Kommunikation“
□ Lerntandems bilden – in Paaren zusammenfinden: Diese haben sich gegenseitig bei einer kommunikativen Übung beobachtet und sich dann unter Anwendung der Regeln ein konstruktives, ehrliches Feedback geben müssen.
□ Kommunikation unter erschwerten Bedingungen: Lösen einer Aufgabe in Kleingruppen.
□ Reflexionsrunde “vom kleinen zum großen Zusammenhang”: Zuerst in den Paaren und mit Hilfe der Trainer, später in Großgruppe Reflexion des Erlebten
□ Kommunikatives Abenteuerspiel in den Gruppen (teilweise wurden hierfür die Gruppen noch mal geteilt)
□ Abschlussreflexion: Bin ich meinen Zielen, den zu erreichenden Schlüsselqualifikationen, näher gekommen? Welche und ggf. wann habe ich Stolpersteine wahrgenommen?

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernten:
· sich über Übungen, Spiele und Gespräche kennen.
· sich gegenüber fremden Jugendlichen zu äußern.
· den Umgang untereinander in einer neuen Gruppe von Jugendlichen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft.
· sich in einer Gruppe anzupassen
· Kommunikationsregeln zu vereinbaren und einzuhalten, z.B. zuhören, ausreden lassen, den richtigen Ton wählen, etc.
· auch unter Belastung ruhig zu bleiben
· sich nicht durch äußere Einflüsse stören zu lassen.
· Kritik anzunehmen
· andere Meinungen zu zulassen.
· ihre Aufgaben gemeinsam in der Gesamt- oder Teilgruppe zu planen und durchzuführen
· eine ihnen gestellte Aufgabe zielgerichtet durchzuführen und zu bewerten.
· ihre Workshopergebnisse vor der Gruppe zu präsentieren
· sich mit verschiedenen Argumenten auseinander zu setzen
· ihre Entscheidungen zu begründen
· Lösungsstrategien zu entwickeln
· anhand der verschiedenen Übungen ihre Grenzen erkennen.
· in den Übungen ihre Kompetenzen zu benennen.
· in den Gruppen nach dem Kommunikationsmodell faires Feedback zu geben.
· den Einsatz unterschiedlicher Methoden kennen, anhand derer sie ihre Stärken oder Schwächen erarbeiteten.
· sich an die Regeln des Veranstaltungsortes zu halten.
· einen neuen Stadtteil kennen.
· sich eigenständig außerhalb ihres Stadtteils mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen.

28.2.10: “Kompetenzfeststellung”
Ziel: Reflexion Eigen- und Fremdwahrnehmung

10.00-12.30 Uhr:
□ Rückblick auf gestern
□ Schnelles Bewegungsspiel
□ Theorie: Welche Rollen gibt es in einer Gruppe?
□ Selbsteinschätzung mit Labels: Jeder TN sollte sich ein Kärtchen nehmen, mit welchem er sich identifizieren kann. (z.B.: Der Coole, der Engagierte, die Ruhige…)
- Stärken und Schwächen der einzelnen Rollen
- Heimatfeld und Schattenfeld (nach Stahl)
□ Selbst- und Fremdbildeinschätzung anhand des Modells: Riemann-Thomann-Kreuz
□ Fremdeinschätzung in Kleingruppen (Lerntandempartner aus fremden Gruppen)
□ Reflexionsrunde: Überschneidungen? Neues?

12.30- 13.30 Uhr: Mittagspause

13.30 Uhr – 16.00 Uhr:
□ Abenteueraufgabe
□ Reflexionsrunde: Rollenverteilung bei der Übung?
- Rückblick auf gestern: Schlüsselqualifikationen bedacht?
□ Liste: Was kann ich gut?
□ Bild: Worauf bin ich in meinem bisherigen Leben stolz?
□ Transfer auf Berufsfelder
□ Einordnung von Berufsbildern in das Riemann-Thomann-Kreuz
□ Abschlussreflexion: Bilanz des Wochenendes.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernte:

· ihre eigene Stärken und Schwächen erkennen
· ihre Stärken zu festigen und weiter zu entwickeln
· ihre Bedürfnisse und Interessen zu artikulieren
· sich selbst einzuschätzen (Selbstwahrnehmung)
· Einschätzung von anderen (Fremdwahrnehmung) anzunehmen
· sich mit eigenen und fremden Ideen auseinander zu setzen
· Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu zeigen
· sich flexibel auf neue Situationen einzustellen
· Ausdauer zu zeigen
· ihre Kreativität zum Ausdruck zu bringen
· sich selbst zu reflektieren

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Info:
Vorbereitungsworkshop am 27./28.2.2010 ist Beitrag Nr. 362
Autor:
admin am 5. März 2010 um 09:58
Category:
Aktuell
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